Von 1984 an hat der
Verein für Geschichte und Heimatkunde
zahlreiche Bücher, eine Sammlung Oberthaler Mundartwörter und seit Jahren den Heimatkalender Oberthal veröffentlicht.

     
Bücherliste

- Oberthal einst und heute (2013)                                                    ausverk.

- Wegekreuze in der Gemeinde Oberthal (2012)
   Oberthal-Güdesweiler-Gronig                                            10 €



- Oberthal es war einmal (1984)                                                              
 
- Familienbuch der Pfarrei Oberthal (1989)                                     ausverk.
 
- Beiträge zur Geschichte der Orte 
   Oberthal und Gronig (1992)                                                           ausverk.

 
- Vermisst, gefallen, geopfert (1992)                                               ausverk.
         
- Gesammelte Werke von Rudolf Just Band I  (1993)                            
 
- Gesammelte Werke von Rudolf Just Band II (1995)                         ausverk.
 
- Güdesweiler Erinnerungen (1996)                                                              ausverk.
 
- Güdesweiler Kapellen und Guter Brunnen (1996)                            
 
- Gronig -  Dorf an der Bliesquelle
                   Band I: Das Dorf  (2000)                                                        

 
- Gronig -  Dorf an der Bliesquelle 
                   Band II: Die Einwohner 1682-1945 (2004)                         

 
- 200 Jahre Pfarrei St. Stephanus Oberthal mit Filiale Gronig                    
 
- Der Rötel (2004)                                                                                   
 
- Das Schloss Linden (2006) 
- Wörtersammlung "Oberthaler Mundart" (2010/2011)                                                                     

                               
Einige Bücher können noch  in Oberthal im
"Das Lädchen" in der Poststraße 11
oder gegen eine Versandgebühr bei
Werner Rauber, Poststraße 40, 66649 Oberthal,
Tel.: 06854-802615, erworben werden.



Bücher

Oberthal einst und heute




2013

Anlässlich des 25jährigen Bestehens veröffentlichte der VfGH ein Buch mit Bildern aus seinem umfangreichen Archiv, die zeigen, wie Oberthal sich im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat.

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Wegekreuze in der Gemeinde Oberthal


2012


Sie erfahren Daten und Geschichten zu den Wegekreuzen in Oberthal, Gronig und Güdesweiler.

Viele der Wegekreuze wurden bis 2001 erneuert. Zur Finanzierung veranstalteten die Anwohner in Zusammenarbeit mit dem Verein für Geschichte und Heimatkunde Straßenfeste. Einen Teil der Kosten übernahm der Verein, ein Teil wurde aus dem Erlös der Feste bezahlt.
Beispielhaft ist auch die Arbeit der Hecker. Alois Litz schreibt: Die Idee für die Neuaufstellung hatte dankenswerter Weise der Vorstand des „I. HECKER Straßen/Nachbarschaftsfestes 1993“. Als der Vorstand bei der Abwicklung der Veranstaltung in der Kasse einen Überschußbetrag in Höhe von 520 DM entdeckte, einigte man sich schnell, dieses Geld für die Neuaufstellung des HECKER Gedenkkreuzes zu verwenden.
Seither pflegen die Hecker dieses Kreuz, wie vor ein paar Wochen wieder zu beobachten war.
In Güdesweiler hat der Wanderverein vor etlichen Jahren alle Kreuze erneuert und vor dem endgültigen Verfall bewahrt.
Mittlerweile hat der Zahn der Zeit auch wieder an den Steinkreuzen genagt. Dr. Aloysius Mörsdorf hat deshalb auf eigene Kosten „Beckersch Kreuz“ in der Kirchstraße von der Firma Horras aus Bliesen reinigen, neu streichen und versiegeln lassen. Die Firma Horras erhielt dann auch vom VfGH den Auftrag, weitere Kreuze zu bearbeiten, dies ist bereits bei Klopp Kreuz, Naureresch Kreuz und dem Priesterkreuz auf dem Friedhof geschehen.
Wir haben in den vergangenen Jahren Informationen über diese Wegekreuze gesammelt. Daten über die Ersterrichtung, über den Grund für die Errichtung und viele Geschichten, die sich um die Kreuze ranken, konnten zusammengetragen werden. Werner Rauber hat jedes einzelne Kreuz fotografiert. Ilona Jung hat die Unterlagen gesichtet, aussortiert und alles zu einem Buch verarbeitet.
Dies erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll auch keine wissenschaftliche Arbeit sein.
Bei unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass bei vielen Kreuzen die Daten der Entstehung und die Gründe für Ihre Entstehung wohl im Dunkeln bleiben werden. Es konnte niemand Näheres darüber berichten.
Und genau darin begründet sich das Vorhaben des Vereins: Alle noch bekannten Daten sollten gesammelt und mit diesem Buch bewahrt werden.
Seit über einem Jahr veröffentlichte der Verein in den Oberthaler Nachrichten Bilder und die vorhandenen Daten der Wegekreuze und bat die Leserschaft um weitere Informationen. Die Resonanz war allerdings gering, so dass wir davon ausgegangen sind, dass es kein zusätzliches Material gibt.
Für die Oberthaler Kreuze konnten wir auf die umfangreichen Unterlagen von Alois Litz zurückgreifen. Stefan Ost erzählte darüber hinaus noch weiteres Interessantes zu den einzelnen Kreuzen.
Die Nachforschungen in Gronig und Güdesweiler gestalteten sich schwieriger. Es gab nur schriftliche Hinweise auf die Kreuze, in Güdesweiler konnten wir in dem Buch „Die Gemarkung Güdesweiler“ von der Interessengemeinschaft Naturschutz Güdesweiler und in dem Buch „Der Kreuzweg“ von Hans Rauber einiges nachlesen. Josef Scherer wusste Näheres zum Kreuz „Zur Wildfrauhöhle“ zu berichten.
Die Groniger Kreuze sind nur im Buch „Die Geschichte der Gemeinde Gronig“ von Adolf Klein aus dem Jahre 1973 erwähnt. Da an der Entstehung dieses Buches zahlreiche Groniger mitgewirkt haben, kamen wir zu dem Ergebnis, dass es keine weiteren Daten zu diesen Kreuzen gibt. Es hatte sich, wie schon erwähnt, auch niemand auf unsere Anzeigen in den Oberthaler Nachrichten gemeldet.
Unsere Dokumentation soll jetzt einer breiten Leserschaft die Geschichte der Wegekreuze, soweit noch bekannt, zugänglich machen.
In Güdesweiler gibt es nur ein Steinkreuz, das Dorfkreuz, einziges Kreuz in der Mitte des Dorfes. Es diente als Prozessionskreuz an Fronleichnam.
Das Bretonenkreuz ist ein Metallkreuz. Seine Entstehung geht auf eine Initiative von Mitgliedern des Wandervereins zurück. Es wurde 1992 am Kindergarten aufgestellt
Die Holzkreuze, allesamt am Dorfrand oder außerhalb des Dorfes, waren oft Ruhekreuze für Leichenzüge auf dem Weg zu Beerdigungen. Auf dem alten Kirchenweg nach Bliesen waren dies die Kreuze an der Alten Trierer Straße, solange Güdesweiler zur Pfarrei Bliesen gehörte, später die Kreuze an dem alten Friedhofsweg in Güdesweiler.
So wenig wir über die Kreuze in Güdesweiler wissen, gibt es doch über das Schwarze Kreuz gleich zwei Geschichten zu erzählen, die Sie in unserem Buch nachlesen können. Eine davon stammt aus dem Buch „Die Gemarkung Güdesweiler“.

In Gronig gab es 12 Kreuze, von denen nur noch 10 erhalten sind. Heidingersch Kreuz und das Heckenkreuz, von dem uns Frau Helene Schönecker noch ein Bild zur Verfügung stellen konnte, stehen nicht mehr.
Im Ort gibt es zwei Holzkreuze: Schuwennels Kreuz in Humweiler und das Kreuz auf dem Anwesen Schohl.
3 der erhaltenen Kreuze sind Steinkreuze: Schreinersch Kreuz in der Theleyer Straße, Schummer Kreuz in der Humweilerstraße und das Kreuz an der Kapelle.
Schummer Kreuz wurde bei einem Unfall 1962 stark beschädigt. Da aber alle Teile erhalten blieben, konnte das Kreuz 1999 wieder errichtet werden.

In Oberthal gibt es noch 20 Kreuze. Das Brühl Kreuz, das Kreuz in der Leis-Dell und das Hohlkreuz eistieren nicht mehr. Vom Brühlkreuz und dem Kreuz in der Leis Dell gibt es auch keine Bilder, vom Hohl Kreuz konnte Hermann Scheid uns ein Bild zur Verfügung stellen.
Innerhalb Oberthals finden wir 6 Steinkreuze:
Hanspetersch Kreuz in der Hauptstraße, Naurersch Kreuz in der Poststraße, Klopp Kreuz in Imweiler und Beckersch Kreuz in der Kirchstraße. Diese dienten als Prozessionskreuze.
Ebenfalls ein sehr schönes Steinkreuz steht in Linden, das bis ca. 1903 zu den Prozessionskreuzen gehörte.
Da aber der Prozessionsweg durch Linden dem damaligen Pastor zu lang wurde, bestimmte er Naurersch Kreuz zum 4. Prozessionskreuz.
Lange Zeit errichten die Gläubigen aus Linden an Fronleichnam hier ihren Altar.
Über Schummersch Kreuz in der Groniger Straße berichtet Adolf Klein in seinem Buch, dass das Kreuz am früheren Kirchenweg nach Oberthal von Groniger Bürgern auf Oberthaler Bann errichtet wurde.
Bis vor ca. 150 Jahren veranstalteten die Groniger Gläubigen einen Sonntag nach Fronleichnam eine eigene Prozession und dieses Kreuz diente dann als Prozessionskreuz. Auch war es Ruhekreuz auf dem Weg zum Friedhof in Oberthal.
Wer im Oberthaler Bruch unterwegs ist, wandert an Hans Jäbe Kreuz vorbei, zu dem mehrere Geschichten erzählt werden. Eine davon beschreibt den Tod des Müllers Jakob Scheid, der die Ehre seiner Braut gegen umherziehende Kosaken verteidigte.
Viele kennen auch das Zigeunerkreuz am Osenbacher Hof, Schlapp-Matze Kreuz auf dem Weg nach Tholey und das Kreuz am Helle Häuschen. Jedes dieser Kreuze hat seine eigene Geschichte.
Gerrje Kreuz wurde vor allem auf Betreiben der Vereinsmitglieder Stefan Ost und Mathilde Naumann, die auch die Kosten übernahmen, wieder errichtet
Das Gedenkkreuz am Zirkelborn, hinter der Bahn, zeugt von einem Ereignis in jüngster Vergangenheit. Hier verlor Thomas Wilhelm am 14.01.1983 durch 50 Messerstiche sein Leben.
So können Sie noch viele weitere interessante Details zu den Wegekreuzen unserer Gemeinde in unserem Buch nachlesen.



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Oberthal es war einmal


Die neue Großgemeinde in alten Bildern von Alois Litz (1984)

Alois Litz schreibt imVorwort zum Buch:

Dieses Büchlein, das sie in Händen halten mit Fotos, die teilweise vor der Jahrhundertwende aufgenommen wurden, soll seinen Betrachter für kurze Zeit in die Welt der Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern zurückversetzen, in die Zeit, die wir zu Recht oder Unrecht die "gute alte Zeit" nennen.


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Familienbuch  der Pfarrei Oberthal

 

Vorwort des Herausgebers (1989)

Dank und Anerkennung

Alois Hans, 1931 in Gronig geboren, Diplomingenieur, seit 1961 in Saarbrücken wohnend und beim Landesvermessungsamt tätig, hat über einen Zeitraum von 10 Jahren - davon 5 Jahre lang sehr intensiv -die drei ersten Kirchenbücher der Pfarrei St. Stephanus Oberthal ausgewertet.

Dazu kommt ein umfangreiches Quellenstudium einschlägiger Literatur, der Kirchenbücher von Bliesen, Neunkirchen/Nahe, Alsweiler und Wolfersweiler sowie des Zivilstandsregisters.

Das Ganze wurde vervollständigt durch die Ergebnisse intensiver Archivarbeit in Metz (Arch. Departementales), Trier (Bistumsarchiv), Koblenz (Landeshauptarchiv), Nancy (Arch. Departementales) und Speyer (Landesarchiv).

Diese sehr umfangreichen Vorarbeiten und der damit verbundene Aufwand an Freizeit, Geld und sonstigen benötigten Mitteln erklärt dann auch, warum dieses Buch über den Rahmen der üblichen Familien- und Sippenbücher weit hinausgeht.

So vermittelt das Werk - denn als solches kann man es sicherlich bezeichnen - über den mit Abstand umfangreichsten familienkundlichen Anteil hinaus Abrisse zur Heimat- und Kirchengeschichtg. Dazu kommen Beiträge über die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den Orten Oberthal und Gronig während des 19. Jahrhunderts sowie über die Bevölkerungsentwicklung in den Orten Gronig, Güdesweiler und Oberthal bis 19oo.

Darüberhinaus bietet das Buch eine ganze Reihe bislang unveröffentlichter historischer Karten für den Bereich des oberen Bliestals, vergleichende Kartenbeispiele aus den Jahren 1936 und 1982, aktuelle Luftbilder von Gronig, Güdesweiler und Oberthal sowie nach der Katasterkarte von 1842 angefertigte Zeichnungen der Orte und Ortsteile Güdesweiler, Gronig, Humweiler, Irrweiler, Linden, Osenbach und Steffesheck mit Zuordnung der damaligen Hauseigentümer zu den einzelnen Häusern.

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberthal e.V. bemüht sich, die Geschichte des oberen Bliestals zu erforschen und zu beschreiben und damit den Menschen in unseren Dörfern näherzubringen. Alois Hans hat mit seinem hervorragenden Buch, mit seiner hervorragenden Arbeit hierzu einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Dafür, daß Alois Hans dem VFGH das Buch zwecks Veröffentlichung übereignet hat, bedanken wir uns.

Karl Heinz Klein

 

Das Buch ist leider nicht mehr erhältlich.


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Beiträge zur Geschichte der Orte Oberthal und Gronig



Vorwort des Herausgebers (1992)

Im Jahre 1937 verfaßte der Theologiestudent Erwin Therre aus Oberthal eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema "Geschichte der Orte Oberthal und Gronig und der Pfarrei Oberthal".

Er widmete sich in seinem Werk neben der weltlichen Geschichte be­sonders der Kirchengeschichte der beiden Orte. Diese nimmt auch den grö­ßeren Raum in seiner Arbeit ein. Sie stellt bis heute den einzigen umfassen­den heimatkundlichen Beitrag zur Geschichte Gronigs und Oberthais dar.

Es muß wohl seine große Heimatverbundenheit gewesen sein, die ihm die Kraft und Zuversicht gab, die unter Prof. Dr. Matthias Schuler in Trier begonnene Arbeit trotz aller Mühen glücklich zu beenden.

Wer sich mit der Erforschung und Beschreibung von Geschichte befaßt, kann ermessen, welche besondere Leistung der Autor damals erbringen mußte. Ich möchte hier nur das zeitraubende Quellenstudium in den verschiedenen Archiven nennen. Wieviel Mühe mag es gekostet haben, weil die Verkehrsverbindungen sehr schlecht und moderne Hilfsmittel wie Datenübermittlung und Kopiergeräte noch unbekannt waren?

Sicherlich könnte einiges, was dem damaligen Wissensstand entsprach, heute berichtigt oder überarbeitet werden. Der Herausgeber hat jedoch darauf verzichtet und den Originaltext weitestgehend übernommen.

Vielleicht wäre es eine lohnende Aufgabe, auf der Grundlage von Erwin Therres Arbeit die Heimatgeschichte neu zu erforschen. So lange dies aber nicht geschehen ist, gibt uns seine Arbeit den einzigen umfassenden Einblick in die Vergangenheit unserer beiden Dörfer.

Erwin Therre hat freundlicherweise seine Chronik dem Verein für Geschichte und Heimatkunde e.V. kostenlos zum Nachdrucken überlassen, und wir können sie einem größeren Kreis von heimatkundlich Interessierten zugänglich machen.

Dafür möchten wir uns bei ihm ganz herzlich bedanken.

Karl Heinz Klein

 

Das Buch ist leider nicht mehr erhältlich.



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Vermisst, gefallen, geopfert




 Vorwort des Herausgebers (1992)

DANK UND ANERKENNUNG

Es sind immer wieder die Kriege, die blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Völkern, den Nationen und den Religionen gewesen, die die Entwicklung der Menschheit grundlegend und nachhaltig beeinflußt und verändert haben.

Kriege haben ganze Kulturen vernichtet, blühende Gemeinwesen dem Boden gleich gemacht, Menschen entwurzelt und vertrieben.

So waren es vor allem die beiden großen Kriege dieses Jahrhunderts, die in einem bisher nicht dagewesenen Maße Tod und Elend nahezu in die ganze Welt gebracht haben.

Fast zehn Prozent der damaligen Oberthaler Bevölkerung waren Opfer des 2. Weltkrieges.

Nimmt man die Toten und Vermißten des 1. Weltkrieges dazu, so wie das mit dem Verlust des Angehörigen verbundene Leid und die daraus resultierende Not in den Familien, so werden einem am Beispiel von Oberthal mit seinen damals knapp über 2 000 Seelen die katastrophalen Folgen dieser beiden Kriege voll bewußt. Sollen diese Erinnerungen an diese Menschen und an deren grausames Schicksal einfach verdrängt und vergessen werden?

Wir meinen, daß wir, die Nachkommen und Angehörigen, die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Pflicht haben, dafür zu sorgen, daß uns das Los dieserMenschen im Gedächtnis bleibt und in einer ehrenden und würdevollen Form der Nachwelt weitergegeben wird.

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberthal e. V hatte es sich deshalb vor zwei Jahren zur Aufgabe gemacht, im Rahmen eines eigens zu diesem Zweck gegründeten Arbeitskreises eine entsprechende Dokumentation zu erarbeiten.

So haben die Mitglieder dieses Arbeitskreises – es sind dies Ewald Bäumchen, Alois Biegel, Herbert Burkholz, Alois Litz, Kurt Müller, Stephan Ost, Horst Paulus und Hermann Scheid – in mühevoller Kleinarbeit umfassend Materialien in Form von Fotos, Sterbebildchen, Briefen undDokumenten zusammengetragen und damit die notwendigen Voraussetzungen für die Herausgabe dieses Buches geschaffen.

Für diese ausgezeichnete Leistung, für die vielen Stunden geopferter Freizeit undfür den großen Dienst, den sie damit dem Vereinfür Geschichte undHeimatkunde Oberthal e. V und der Bevölkerung von Oberthal erwiesen haben sei den Mitgliedern des Arbeitskreises von Herzen gedankt.

Karl Heinz Klein

 

Das Buch ist leider nicht mehr erhältlich.



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Die gesammelten Werke von Rudolf Just




Band I (1993)

Der brennende Götterhain

"Der brennende Götterhain" versetzt den Leser in die Zeit der Christianisierung Germaniens. Am Hofe des Chamavenfürsten Arbogastverliebt sich die schöne Tochter Giselhild in den edlen Jüngling Adelhart aus dem Volke der Chatten. Doch das junge Glück wird bald auf harte
Bewährungsproben gestellt, als die Zauberin Otrun dem verwundeten Helden nicht mehr helfen kann. Da greifen christliche Mönche in das Geschehen und damit in die uralte Ordnung des Stammes ein. Nichts ist mehr wie früher, denn eine neue Zeit ist angebrochen. Zusätzlich bedrohen vom Rheine her Räuber den Stamm. Es beginnt ein Kampf desneuen Glaubens gegen die alte Götterwelt. Wer wird im Widerspiel der Gefühle von Liebe und Haß, Verzeihung und Rachsucht, Hoffnung und Verzweiflung siegen und die Rettung für die Liebenden und damit auch den Stamm bringen? Sind es die alten Götter des heiligen Hains oder der Gott der Christen?

Wildfrau's Häuschen

Am Leistberg im Hunsrückvorland lebt im 18. Jh. eine alte Zigeunerin („Wildfrau") mit ihrer Enkelin Mirza in einer kleinen Höhle („Häuschen"). Ihren Lebensunterhalt verdienen sie durch den Verkauf von Kräutern und Früchten. Mirza wächst zu einer hübschen jungen Frau heran, die von vielen Burschen des Dorfes begehrt wird. Doch ihre große und einzige Liebe gilt Konrad. Es ist aber nicht nur die Anmut des Zigeunermädchens, die es zu etwas Besonderem macht. Sie trägt auch einen goldenen Armreif, der das Geheimnis ihrer wahren Herkunft birgt. Eifersucht und verschmähte Liebe, Neid und Fremdenfeindlichkeit führen zu Mirzas Verhaftung. Wird es Konrad gelingen, seine Geliebte zu befreien und als seine Ehefrau heimzuführen? Oder liegen Rettung undspäteres Glück im Geheimnis des Armreifs verborgen?


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Die gesammelten Werke von Rudolf Just





Band II (1995)

Dieser Band enthält alle Gedichte, davon zahlreiche bisher unveröffentlichte
Gedichte über Heimat und Heimatsehnsucht, über Natur und dörfliches Leben im Wechsel der Jahreszeiten, über Liebesglück und Liebesleid, über Gott und die Welt, alle Erzählungen (außer zweiDoppelfassungen)

„Wenn der Wildkirschenbaum blüht"eine Geschichte von der unerfüllbaren Liebe der wohlhabenden Müllerstochter zu dem armen Rötelkrämersohn, die erst der Tod vereint,

„Hansjäbs Kreuz im Oberthaler Bruch",die Geschichte vom reichen Bauernsohn, der zur Zeit der Napoleonischen Kriege in unerwiderter Liebe der schönen Rötelkrämertochter zugetan ist und tödlichverletzt wird, als er sie vor marodierenden Soldaten schützt,

„Das unselige Erbe",eine Erzählung von der ererbten unheilvollen Gabe des Zweiten Gesichts:Der junge Claude ahnt, daß das vorausgeahnte Unglück ihm selbst gilt, und kanndennoch seinem Schicksal nicht entrinnen,

„Im Schatten des Lebens"liebt der behinderte, musikalisch hochbegabte Bruno die schöne Ursula;als diese sich jedoch dem jungen Revierförster zuwendet, beginnt er sichund die Welt zu hassen. . .,

— weitere Erzählungen, ernste und heitere, aktuelle und historische,Aufsätze zur Geschichte Oberthals und zu volkskundlichen Themen,Erinnerungen an das dörfliche Leben „vor den Kriegen",einfühlsame Naturschilderungen und wehmütige Altersbetrachtungen

das Tagebuch der Jahre 1939 bis 1948ein einzigartiges zeitgeschichtliches Dokument.

 Dieses Buch ist leider nicht mehr erhältlich.



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Güdesweiler Erinnerungen



Vorwort (1996)

Auf Vorder- und Rückseite von 119 grünen Karteikarten im Format DIN A6 hat Franz Will, geboren am 24.2.1907 in Güdesweiler, seine Erinnerungen niedergeschrieben. Begonnen hat er damit am 15.10.1986; das Datum der Beendigung hat er nicht festgehalten, doch muß er die Niederschrift vor Herbst 1989 abgeschlossen haben.

Franz Will hat keine Biographie geschrieben. Nicht das eigene Le­ben hält er für bedeutsam und berichtenswert; vielmehr will er, aus dem Empfinden heraus, daß mit seiner Generation ein Zeitabschnitt zu Ende geht und die Kenntnis der damaligen Lebensumstände verloren zu gehen droht, überliefern, "wie es früher war". Von seinem Leben erzählt er nur, so weit es nötig ist, seine Zeugenschaft zu belegen. Und so erzählt er von der Wasserversorgung in Güdesweiler, vom Schmuggel zur "Franzosenzeit", von der harten Arbeit der Kinder in der Landwirtschaft, von inzwischen ausgestorbenen Handwerken, vom Häuserbauen in Ge­meinschaftsarbeit, von den Musikanten nach dem ersten Weltkrieg und vom Feiern an Kirmes und Hochzeit, von der Seilbahn vom Feldspatbruch nach Oberthai und von den Bezeichnungen für die Teile eines Kuhwa­gens. Und immer wieder von den beiden Kriegen, die so tief und hart in das Leben der Menschen eingegriffen haben! Die `große Geschichte" bleibt im Hintergrund stets gegenwärtig. Die Erinnerungen aber bewahren die Geschichte des Alltags, des Überlebens in schwerer Zeit. Und dafür haben wir Franz Will zu danken.

Die Bearbeitung hat sich auf das Allernotwendigste beschränkt, ins­besondere auf Vereinheitlichung von Rechtschreibung und Zeichenset­zung. Persönliche Sprechweise und regionale Spracheigentümlichkeiten wurden sorgfältig bewahrt. Kürzungen und Auslassungen wurden nicht vorgenommen, Angaben und Daten nicht überprüft.

 Das Buch ist leider nicht mehr erhältlich.


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Güdesweiler Kapellen und Guter Brunnen




Vorwort (1996)

Die beiden Autoren haben auf jeweils eigene Weise an diesem Buch gearbeitet: Hubert Bier hat in langjähriger Arbeit geduldig und unter großen Mühen, mit nie erlahmender Begeisterung für sein Projekt, die Geschichte der Güdesweiler Kapellen, Text- und Bilddokumente zusammengetragen aus Staats- und Bistumsarchiven, aus Kirchenbüchern, Gerichts- und Verwaltungsakten - eine wahrlich bewundernswerte Leistung! Gerhard Morsch hat die Unterlagen gesichtet, zum Teil übersetzt und transkribiert und schließlich versucht, aus der Fülle des Materials einen lesbaren Text herzustellen. Dabei erhielten die Legenden, die sich bereits früh um den Guten Brunnen, die Kapellen und die Person des Eremiten Nonninger rankten, ebenso ihren Platz wie die historisch belegbaren Tatsachen, Personen und Ereignisse.

Bei der Arbeit an diesem Buch hat sich gezeigt, daß manche Frage noch zu klären, manche Spur noch weiter zu verfolgen ist. Der Herausgeber würde sich freuen, wenn er mit-diesem Buch das Interesse der Güdesweiler Bürger an ihrer Geschichte wecken oder, falls bereits vorhanden, vertiefen könnte und wenn weiteres Material zur Güdesweiler Kapelle, das hier und da noch im Verborgenen schlummern mag, den Autoren oder dem VfGH zur Verfügung gestellt würde. Wir werden auch in Zukunft für jeden Hinweis, für jede Mithilfe dankbar sein.

Der Herausgeber

 

Im Dunkel der Geschichte

Reizvoll und verführerisch ist die Vorstellung, es habe bereits in der Antike in Güdesweiler ein keltisches Quellheiligtum existiert, eine als heilkräftig verehrte Quelle, an der jährlich für die in der Quelle sich manifestierende Gottheit ein Segenszauber für reichliches Quell­wasser gesprochen wurde, später vielleicht mit einem Kultbild der Göttin, die unter der Römerherrschaft eine Entsprechung in der römischen Mythologie fand und weiter verehrt wurde, später von christlichem Glauben eingebunden in die Volksfrömmigkeit und bis in die Neuzeit erhalten. Die Besiedlung Güdesweilers ist durch Bodenfunde seit der Latenezeit über die gallorömische Epoche bis heute belegt. Die günstige Verkehrslage könnte das gefördert haben: an der Kreuzung der Straßen von Metz über den Hunsrück zum Mittelrhein, nach Bingen und Mainz, mit der Straße von Trier nach Straßburg. Möglich ist alles, bewiesen ist nichts.

Reizvoll und verführerisch ist die Geschichte von Guido, Immo und Grimmo, den fränkischen Eremiten, die im 7. Jahrhundert aus ihren von irischen Mönchen gegründeten Klöstern in den Vogesen vertrieben wurden. Diese seien von den Vogesen aus, dem Lauf der Saar und der Blies folgend, in das Quellgebiet der Blies gezogen. „Das Land ringsherum war durch die 300 Jahre Völkerwanderung, Pest, Hunger und Krieg fast ganz ausgestorben. Die Bewohner hausten in elenden Hütten und Erdlöchern und ernährten sich hauptsächlich von Jagd und Viehzucht. Nicht das allernotwendigste hatten sie an Handwerkszeug, um sich ihren Lebensunterhalt besser gestalten zu können." Nach einem kurzen Aufenthalt bei Mönchen auf dem Schaumberg suchten und fanden unsere drei vertriebenen Einsiedler den Guten Brunnen am Leistberg, „wo seit altersgrauer Zeit die Druiden ihres Amtes walteten. Nur Trümmer der heidnischen Opferstätte fanden sie vor. Hier erbauten sie sich eine Einsiedlerwohnung, wozu sie die Backsteine des zerstörten Gutshofes am Heiligenborner Felde verwenden konnten. Dann legten sie die Gärten, Felder und Wiesen an, um bei bescheidenen Ansprüchen ihr Leben fristen zu können. Auch eine kleine Kapelle fehlte nicht, um nach des Tages Last und Mühe im Gebet und in der Betrachtung Hilfe und Trost für ihr Seelenheil zu finden." Der Heilige Wendalinus kam gelegentlich mit seiner Schafherde auf dem Weg von Trier vorbei und verweilte einige Tage, bis er eines Tages von den Einsiedlern von Tholey zu deren Vorsteher gewählt wurde. Immo ließ sich mit einem Begleiter am Fuße des Scheuerberges nieder, Grimmo erbaute mit zwei Begleitern an der Quelle des Wadrill eine Einsiedelei. Guido lebte noch viele Jahre am Guten Brunnen, half den Bewohnern Fischweiher anlegen, konstruierte sogar eine Mühle mit Wasserkraft und führte sie nebenbei auch in die Geheimnisse des Christentums ein. Als er alt wurde, .nahm ihn der Vorsteher der Einsiedelei Theolegial zu sich, wo er dann eines seligen Todes starb. Sein Andenken ist bis heute in dem Weilernamen Guidesweiler bewahrt." So die „geschichtliche Legende" eines anonymen Verfassers.

Reizvoll und verführerisch ist es, Vorgefundenes über das exakt Belegte hinaus aus der ferneren Vergangenheit zu erklären, mit anderen Tatsachen zu verknüpfen. Allzuleicht gerät man dabei ins Fabulieren, schnell ist eine Kausalkette konstruiert, die zwar im besten Falle Plausibilität für sich beanspruchen kann, aber dennoch pure Erfindung ist, wobei ausschmückende dichterische Phantasie einen historischen Kern häufig überwuchert. So hat die Güdesweiler Wildfrauenhöhle in „Wildfraus Häuschen" von Rudolf Just ihre dichterische Verklärung erhalten. Im Falle der Güdesweiler Kapelle hat sich die fromme Legendenbildung des historischen Faktums, besonders der Person des Eremiten Nonninger, bemächtigt.




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Gronig -  Dorf an der Bliequelle




Das Dorf Band I (2000)

Vorwort des Verfassers

Die Geschichte der Gemeinde Gronig ist bereits von Adolf Klein erforscht und im Heimatbuch Gronig ausführlich dargestellt worden.

Die Menschen aber, die über Jahrhunderte hinweg in diesem Dorf gelebt haben, treten darin nicht näher in Erscheinung; sie können es auch nicht, da es nicht Aufgabe des Heimatbuches war.

Das Schicksal dieser Menschen etwas mehr zu beleuchten, das kleine Umfeld, in dem sie gelebt haben und gestorben sind, näher zu beschreiben, ist Hauptziel dieser Arbeit.

Die Zahl der Menschen, die noch in dem alten Gronig gelebt haben und die noch aus eigener Erfahrung über das Aussehen und das Leben in diesem Dorf berichten können, wird jährlich kleiner. Aus dieser Erkenntnis heraus und aus der Erfahrung, daß in der heutigen schnellebigen Zeit keine Neigung mehr besteht, mündlich "Geschichte" weiterzugeben, ist dieses Buch geschrieben worden. Es wurde das zusammengetragen, was heute noch in der Erinnerung lebendig ist, was aber in absehbarer Zeit für immer verloren sein wird.

Das Thema wird in zwei Bänden behandelt. Band 1, der hiermit vorgestellt wird, zeigt die Entwicklung des Ortes bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges und enthält eine ausführliche Beschreibung der Häuser und ihrer Geschichte. Mehrere Ortspläne zeigen zudem, wie sich das Dorf über drei Jahrhunderte hinweg entwickelt hat.

Grundlage für Band 1 bilden die Dokumente verschiedener Archive, die Notariatsakten von drei Jahrhunderten, die amtlichen Unterlagen des Katasters sowie die Ergebnisse der Befragungsaktion der Bevölkerung.

Band 2, der in absehbarer Zeit erscheinen soll, wird alle Einwohner enthalten, die in den in Band 1 beschriebenen Häusern gelebt haben, und zwar für die Zeit von etwa 1500 bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Gronigern bedanken, die mir Unterlagen und Fotos zur Verfügung gestellt und in vielen Gesprächen ihre Erinnerungen weitergegeben haben. Alle einzeln aufzuführen, ist nicht möglich. Einigen aber, die aktiv mitgearbeitet haben, sei besonders gedankt, so Frau Anni Schütz, die für einen Teil von Humweiler die Befragung durchgeführt hat, weiter Herrn Alois Biegel für die Herstellung der fotografischen Vorlagen, nicht zuletzt aber den ständigen aktiven Helfern, nämlich den Herren Ewald Bäumchen, Paul Gebel, Helmut Jung, Bernhard Mörsdorf, Hermann Schneider und Johann Wilhelm.

Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Siegfried Hans aus Gronig, der die Gestaltung des Buches übernommen hat, die Vorlage erstellt, Fotos und Zeichnungen computertechnisch bearbeitet und dafür über zwei Jahre lang seine Freizeit geopfert hat.

Viele Hinweise zur Archivarbeit und zum Aufbau einer solchen Dokumentation gab mir Herr Ludwig Müller aus Homburg. Auch ihm sei an dieser Stelle ganz besonders gedankt.

Den Damen und Herren des Landesarchivs in Saarbrücken, des Katasteramtes St. Wendel, des Landeskonservatoramtes des Saarlandes, des Statistischen Landesamtes des Saarlandes sowie aller privaten, kommunalen, staatlichen und kirchlichen Archive, die mir Unterlagen zur Verfügung gestellt haben, danke ich ganz besonders. Ohne ihre Unterstützung und Hilfe wäre das Buch nicht zustande gekommen.

Möge es das Wissen über unsere Vergangenheit vergrößern, die Achtung vor unseren Vorfahren bewahren und insgesamt die Liebe zur Heimat fördern.

Erhalten wir diese schöne Heimat auch für die nachfolgenden Generationen!

Alois Hans  Saarbrücken, im Herbst 2000


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Gronig -  Dorf an der Bliequelle







Die Einwohner von 1682-1945 Band II (2004)

Vorwort des Verfassers

Ende 2000 wurde der erste Band der zweiteiligen Dokumentation "Gronig -Dorf an der Bliesquelle" mit dem Untertitel "Das Dorf " herausgegeben.

Die in diesem ersten Band angegebene Frist von drei Jahren bis zur Herausgabe des zweiten Bandes mit dem Untertitel "Die Einwohner" konnte leider nicht eingehalten werden. So nahm einmal die Auswertung der Kirchenbücher von Bliesen (1680 - 1795), zum anderen das Einholen der Zustimmungserklärungen

-vor allem bei auswärts wohnenden Personen - doch mehr Zeit in Anspruch, als ursprünglich angenommen worden war.

Umso größer ist die Freude, daß nun mit der Herausgabe des zweiten Bandes diese Arbeit über Gronig abgeschlossen werden konnte.

Während in Band 1 die Entwicklung des Ortes vom Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zum Zweiten Weltkrieg behandelt und die Geschichte eines jeden Hauses nachgezeichnet wird, so sind in diesem Band 2 alle Einwohner zusammengetragen worden, die in der Zeit zwischen 1680 und 1945 in Gronig gelebt haben und in einem schriftlichen Nachweis enthalten sind. Folgende Quellen liegen dieser Arbeit zugrunde:

-   die Kirchenbücher von Bliesen von 1682 bis 1803,

-   die Zivilstands- bzw. Standesregister von 1795 bis 1945,

-   die Kirchenbücher von Oberthai von 1803 bis 1945,

-   Steuer- und Einwohnerlisten,

-   Notariatsakten und Renovationsakten,

-   Auswanderungslisten sowie

-   viele Quellen verschiedener Archive

Bereits vorliegende Einwohnerbücher, Stammlisten der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde (ASF) sowie sonstige Veröffentlichungen wurden ausgewertet und halfen, viele Lücken zu schließen. Die oben angegebenen Steuer-und Einwohnerlisten reichen bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück.

Die Kirchenbücher von Bliesen und die Zivilstandsregister von Gronig befinden sich bei der Stadt St. Wendel, zum Teil im Stadtarchiv, zum Teil beim Standesamt. Die Auswertung der Unterlagen wurde von Seiten der Stadt wohlwollend unterstützt. Ich danke deshalb ganz besonders Herrn Scholl von der allgemeinen Verwaltung, dem Leiter des Stadtarchivs im Mia-Münster-Haus, Herrn Mertes, sowie dem Abteilungsleiter des Standesamtes, Herrn Jung, für diese Unterstützung.

Zum Gelingen dieser Arbeit hat wiederum die Bevölkerung von Gronig durch ihre Offenheit dem Projekt gegenüber, durch ihre Zustimmung zur Veröffentlichung der Daten sowie durch die Bereitstellung von Fotos ganz wesentlich beigetragen. Ihr dafür zu danken, ist mir ein ganz besonderes Bedürfnis.

Viele Bewohner haben aktiv mitgearbeitet (siehe Mitarbeiterliste). Ihnen danke ich ganz herzlich. Ohne ihre Unterstützung wäre diese Arbeit nicht zustandegekommen. Einige von Ihnen möchte ich jedoch besonders erwähnen: so zunächst Bernhard Mörsdorf, der die Hauptlast beim Einholen der Zustimmungserklärungen übernommen und sowohl für Band 1 als auch für Band 2 viel Zeit investiert hat. Johann Wilhelm hat als ehemaliger Standesbeamter seine große Erfahrung miteingebracht und viele Tage mit mir zusammen im Archiv des Standesamtes verbracht. Anni Schütz hat wieder - wie zu Band 1 - die Unterlagen für Humweiler zusammengetragen. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang besonders Gerd Schohl, der vor allem den "ausgewanderten" Gronigern nachgeforscht hat, ebenso Hermann Schneider, Helmut Jung und Hermann Hans.

Alois Biegel hat wiederum fast alle Fotos, die von der Bevölkerung zur Verfügung gestellt worden waren, reproduziert und für die weitere Arbeit vorbereitet. Die Gestaltung des Buches lag - wie schon bei Band 1 - in den bewährten Händen von Siegfried Hans. Er hat die digitale Bildbearbeitung durchgeführt, die Satzarbeit übernommen und die Vorlage für den Druck erstellt. Für diese einmalige Zusammenarbeit sage ich allen an dieser Stelle herzlichen Dank.

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberthal hat die Herausgabe und den Vertrieb des Buches übernommen. Dafür danke ich ganz besonders dem Vorsitzenden, Herrn Werner Rauber, und dem gesamten Vorstand.

Mit der Herausgabe dieser zwei Bände sind vor allem die letzten 300 Jahre Gronigs aus dem Dunkel der Geschichte herausgeholt worden.

Ich wünsche diesem Band die gleiche Zuneigung von Seiten der Bevölkerung, die schon Band 1 entgegengebracht wurde.

Saarbrücken, im Herbst 2004

Alois Hans

 



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200 Jahre Pfarrei St. Stephanus





Vorwort des Verfassers (2003)

Mit der Errichtung der Vikarie Oberthal im Jahre 1803 hatten die Einwohner von Oberthal und Gronig zwar noch nicht den Status einer selbständigen Pfarrei erlangt - sie unterstanden weiterhin bis 1805 dem Pfarrer von Bliesen - aber sie hatten ein Ziel erreicht, das sie sehr wahrscheinlich schon lange angestrebt hatten: sie waren auf kirchlichem Gebiet eine eigene Einheit geworden, sie hatten eine eigene Kirche im Ort, einen Friedhof bei der Kirche und eine eigene Schule in der Nähe der Kirche.

Das kann man nur ermessen, wenn man weiß, daß der Weg nach Bliesen fast eine Stunde betrug und daß dieser Weg mit den heutigen Verhältnissen nicht zu vergleichen ist. Dieser Weg mußte im Sommer wie im Winter zurückgelegt werden, bei gutem und bei schlechtem Wetter. Des weiteren wurden die Toten auf dem Friedhof in Bliesen bestattet. Vor allem für ältere Leute war es fast unmöglich, die Gräber ihrer Angehörigen zu besuchen.

Das politische Umfeld der Zeit kam den Einwohnern von Oberthal und Gronig zu Hilfe mit der politischen und kirchlichen Neuordnung weiter Teile Deutschlands unter Napoleon. Der Streit um eine Glocke, von dem im Lagerbuch die Rede ist, war dabei nur der willkommene Anlaß.

Das Jubiläum, das im Jahre 2003 gefeiert wird, steht unter dem Motto "200 Jahre Pfarrei Oberthal". Diese Festschrift trägt dem Rechnung. Sie berichtet ausführlich über kirchliche Baumaßnahmen, über die Einrichtungen der Pfarrei, über Personen, die in dieser Pfarrei gewirkt haben oder aus dieser Pfarrei hervorgegangen sind, aber auch über das Leben in dieser Pfarrei. Die Zeit von den Anfängen kirchlichen Lebens in unserem Raum, über die Zugehörigkeit zur Pfarrei Bliesen bis hin zur Installation einer eigenen Pfarrei wird in einem kurzen Abriß vorangestellt.

Gronig war bis 1962 als Filiale von Oberthal voll in diese Pfarrei integriert. Danach wurde es eigene Pfarrei. Der Vollständigkeit halber wird der weitere Weg dieser Pfarrei stichwortartig skizziert.

Ich danke allen, die an dieser Festschrift mitgewirkt haben, aber auch allen, die die Herausgabe des Buches in dieser Form unterstützt und gefördert haben, so Herrn Pastor Klaus-Peter Kohler und dem Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberthal e.V und hier insbesondere dem Vorsitzenden, Herrn Werner Rauber und der Fotogruppe dieses Vereins. Weiterhin möchte ich

dem Bischöflichen Generalvikariat in Trier, insbesondere Herrn Ehrenkapitular Berthold Zimmer, den Damen und Herren des Bistumsarchives und der Bibliothek im Priesterseminar, nicht zuletzt aber auch allen Pfarrangehörigen, die Fotos und Unterlagen zur Verfügung gestellt haben, danken. Alle hier aufzuführen ist nicht möglich.

Ich danke auch ganz besonders Herrn Siegfried Hans für die Herstellung der Druckvorlagen und die Gestaltung des Buches.

Doch was wäre dieses Buch ohne Fotos. Herr Alois Biegel hat - wie schon bei vielen Anlässen - keine Zeit und Mühen gescheut, aus den wenigen Gegebenheiten - Oberthai hat eben keine prunkvolle Wallfahrtskirche -hervorragende Reproduktionen und eigene Fotos zu dem Text zu liefern. Deshalb soll ihm an dieser Stelle ein besonderes Wort des Dankes zuteil werden.

Sollten einige Aufgaben und Personen in der Pfarrei nicht erwähnt worden sein, so erklärt sich das aus der Kürze der Zeit, die für diese Arbeit zur Verfügung stand.

Saarbrücken

Alois Hans




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Der Rötel




Vorwort des Vereins für Geschichte und Heimatkunde e.V. Oberthal/Saar (2004)

Das vorliegende POLLICHIA-Buch Nr. 44 ist dem am 13.04.2001 als 66-jährigem viel zu früh verstorbenen ehem. 1. Vorsitzenden des Vereins für Geschichte und Heimatkunde e. V. Oberthal/Saar, Herrn Karl Heinz Klein, gewidmet.

Die historische Aufarbeitung seiner Heimatgemeinde sah Karl Heinz Klein nicht nur in der Betrachtung des Vergangenen. Er verstand es vielmehr, Geschichte in die Gegenwart, in die Jetztzeit, hineinwirken zu lassen.

Die zu Beginn des 19. Jh. eintretende starke Bevölkerungsentwicklung und die damit einhergehende Verarmung der Landbevölkerung führte in den Dörfern rund um den Schaumberg (richtigerweise Schauenberg) zu einer Auswanderungswelle nach Nord-Amerika und Brasilien. Ganz anders hier in Oberthal, wo zahlreiche Tagelöhner sich Beschäftigung durch Graben und Verkaufen von Rötel suchten. Der Verkauf dieser Ware fand Absatz in fast allen Ländern Westeuropas. Insbesondere der Handel nach Frankreich brachte die Rötelkrämer bis zu den Häfen der französischen Mittelmeerküste. Die jährlichen Handelsreisen in die Nachbarländer führten zwangsläufig zur Begegnung mit den dortigen Menschen und ihren Kulturen, aber auch zu einer Aufwertung ihres eigenen geistigen Horizonts. Die dörfliche Betrachtungsweise von der Warte des Kirchturms aus fand eine wesentliche Erweiterung nicht zuletzt auch im Erlernen fremder Sprachen.

Karl Heinz Klein hat versucht, in unzähligen Initiativen die erlebte Welt der Rötelkrämer in die heutige Zeit zu übertragen. Die Brückbach-Feste, die Rötelkrämer-Bälle, Lieder und Kleider der Rötelkrämer und nicht zuletzt die Rötelmalschule mit der Kunstmalerin Ursula Krewer-Bordbacht und die von der Kunstmalerin Gisela Schumann seit Jahren erfolgreich weitergeführte Arbeit mit dem Rötelstift führen die Tradition des Rötelkrämerdorfes weiter. Dies sind nur wenige Beispiele, die im heutigen kulturellen Leben unserer Gemeinde einen festen Platz innehaben.

Herr Privat-Dozent Dr. habil. Karl Stapf (Dipl.-Geologe), Wackernheim bei Mainz (bis 30.09.2002 Institut f. Geowissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz) nahm sich der wertvollen Vorarbeit von Karl Heinz Klein an und überarbeitete redaktionell komplett das vorliegende Werk. Außerdem ergänzte er es durch einen eigenen geologischen Beitrag. Damit erfüllt sich ein Herzensanliegen des Autors.

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde e. V. Oberthal/Saar sowie die gesamte Bürgerschaft der Gemeinde Oberthal sind Herrn Dr. Stapf für sein Engagement sehr dankbar.

Oberthal, April 2004  gez. Hermann Scheid

Kurzfassung

KLEIN, K.H. (2004) mit einem geol. Beitr. von K.R.G. STAPF: Der Rötel. Das Rot der Erde.— POLLICHIA-Buch Nr. 44,120 S., 16 Abb., Bad Dürkheim

Rötel ist ein rotbrauner, stark Eisenoxid-haltiger Tonstein, der im Rotliegend (Oberkarbon - Perm) des Saar-Nahe-Beckens vorkommt. Er findet sich vor allem im Saarland in der Schaumberg-Region im Dreieck Theley, Hasbom und Selbach, am Mommerich im oberen Bliestal bei Gronig, Oberthal, Güdesweiler und Bliesen, in Hofeld-Mauschbach
(St. Wendeler Graben), Gehweiler, Grügelborn, Urweiler, St. Wendel und Remmesweiler sowie am Litermont bei Schmelz-Buprich (SW-Rand des Lebacher Grabens). Er tritt in Schichten, Lagen und in Knollen (sog. „Nestern") auf und wurde größtenteils im Tagebau gewonnen. Hierzu wurden 2 – 3 m tiefe Gruben („Kaulen") ausgehoben, die, sobald der Rötel an der Sohlenbasis nach allen Seiten abgebaut bzw. gewonnen war, wieder zugeschüttet wurden. Seltene Untertage-Abbaue gab es in Schmelz-Buprich im Peterswald, zwischen Selbach und dem Hof Imsbach bei Theley sowie auf dem Kahlenberg nördl. von Gronig.

Rötel besitzt eine natürliche Festigkeit, fühlt sich fettig an, haftet gut auf Papier, Holz und Gewebe und ist wasserabweisend. Rötelspuren oder auch entsprechende Anstriche werden durch Feuchtigkeit noch dauerhafter. Rötel enthält bis zu 64 Gew.% Eisen bzw. Eisenoxid (Hämatit), wovon die rotbraune Farbe herrührt.

Die wichtigsten, mit dem Abbau und dem Vertrieb von Röte] befassten Ortschaften waren Theley, Selbach, Gronig, Gehweiler, Grügelbom und vor allem Oberthal. Dazu gab es zahlreiche Rötelhändler oder Rötelkrämer in Bliesen, Roschberg, Furschweiler, Namborn und Urweiler. Allein die Oberthaler gelten heute noch als „Die Rötelkrämer", was darauf hindeutet, dass im oberen Bliestal der Rötelabbau und –vertrieb besonders intensiv und vor allem auch lange Zeit betrieben wurde. Von den Oberthalern weiß man, dass sie den Rötel im Winter gruben und im zeitigen Frühjahr zusammen mit Ehefrauen und Kindern auf ihre mit Eseln oder Pferden bespannten Fahrzeuge luden, um dann auf Handelsfahrt zu gehen.

Rötel wurde jahrhundertelang sehr vielseitig verwendet. So wurde er bereits vor 20.000 – 15.000 Jahren von den Höhlenbewohnern in Nord-Spanien und Südwest-Frankreich für Höhlenmalereien verwendet (Altamira, Lascaux, Pech-Merle). Den Griechen diente er als Meerwasser-abweisender Schiffsplankenanstrich. Die Römer verschönerten ihre Kreide­getünchten Häuser mit Rötel und römische Töpfer nutzten ihn zur Herstellung ihrer „Terra sigillata”. Später zeichneten Bauern ihre Haustiere sowie ihre Getreide- und Mehlsäcke mit Rötel. Sogar in der Medizin wurde er lange Zeit verwendet (mit Honig vermischt), z. B. gegen Herpes. Darüber hinaus war Rötel in der Kunst seit Leonardo da Vinci beliebt, bis er mit Ende des 19. Jh. durch den Bleistift und die damals aufkommenden chemischen Farben verdrängt wurde.

Das Buch kann bezogen werden beim

Eigenverlag der POLLICHIA, Hermann-Schäfer-Straße 17, 67098 Bad Dürkheim

ISBN 3-925754-45-8

 

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Schloss Linden





Vorwort  (2006)

Dem Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberthal e.V. (VfGH) insbesondere unseren beiden leider zu früh verstorbenen Vorstandsmitgliedern Karl-Heinz Klein und Horst Paulus — war es ein großes Bedürfnis, die Geschichte von Schloss Linden zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Leider war das Schloss mit Mühle, Wirtshaus und angeren Gebäuden schon 1791 gänzlich verfallen.

In Oberthal erinnern aber heute noch der Name des Ortsteiles Linden und die Schlossstraße an das ehemalige Bauwerk.

Schon sehr früh in der Vereinsgeschichte hat Karl-Heinz Klein mit dem Sammeln und Zusammentragen von Unterlagen über "Schloss Linden" begonnen. Unterstützt wurde er dabei maßgeblich von Hubert Bier, Alois Hans und Horst Paulus.

Eine sehr gute Grundlage für die Erstellung des Buches waren die umfangreichen Unterlagen von Johann Bermel, die sein Neffe Engelbert Klein zur Verfügung gestellt hat.

Durch die dadurch sehr umfangreiche Sammlung von Kaufverträgen, Quittungen, Pachtverträgen, Petitionen, Inventarlisten, Briefen etc. lässt sich die Geschichte von Schloss Linden sehr gut nachvollziehen.

- von der Ersterwähnung bis zum Verfall

- von den Herren von Linden über die Herren von Hilbringen, Sötern bis zu den Herren von Öttingen-Baldern

Die sehr zahlreichen abgedruckten alten Schriftstücke lassen sich nicht immer leicht lesen, sie spiegeln allerdings auch teilweise die Entwicklung der Sprache und der Schreibweise der vergangenen 750 Jahre wider.

Hubert Bier hat sich des Vermächtnisses von Karl-Heinz Klein angenommen. Zusammen mit Johannes Naumann, der auch sehr wichtige Ergänzungen beigetragen hat, hat Hubert Bier ein Buch zusammengestellt, das wieder etwas mehr Licht in die Geschichte unserer Gemeinde bringt. Der Anhang enthält weitere Beiträge Johann Bermels zu Linden und der Familienforschung der nach dem 30 jährigen Krieg dort lebenden Familien und ihren Nachkommen bis in unsere Zeit.

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberthai e.V. bedankt sich ganz herzlich bei Johannes Naumann für die wissenschaftliche Betreuung, bei Hubert Bier und allen, die zum Gelingen dieses Buches beigetragen haben.

Werner Rauber 1. Vorsitzender.



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Mundart     


Oberthaler Mundart Wörtersammlung             

                           

Diese Sammlung mit ca. 1000 Wörtern und Redensarten soll dazu dienen, unsere Oberthaler Mundart zu erhalten. Sie ist bei weitem noch nicht vollständig und wird immer wieder, auch durch Ihre Mithilfe, erweitert. Wir haben mit Absicht auf wissenschaftliche Erklärungen verzichtet, weil kein ausführliches Wörterbuch entstehen sollte. Es geht in erster Linie darum, die Wörter zu sammeln, damit die Oberthaler Dialektausdrücke nicht verloren gehen.

Es gibt auch keine komplizierte Rechtschreibung. Beim lauten Vorlesen erkennt man die Wörter schnell.

Wir bedanken uns bei allen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt haben, und wünschen viel Spaß beim Lesen und Hören der Wörtersammlung.

Anmerkung: Uns ist bewusst, dass es in unserer Oberthaler Mundart für viele der hier aufgeführten Wörter mehrere Deutungen geben kann, wie auch Unterschiede in der Aussprache. Wir haben uns für die Version entschieden, die uns am häufigsten genannt wurde.

Bitte helfen Sie uns, die Wörtersammlung immer mehr zu vervollständigen, damit so viele Wörter wie möglich aus unserer „Oberthaler Mundart“ erhalten bleiben. Nennen Sie uns alle Wörter, die Ihnen bekannt sind und in unserer Sammlung noch fehlen.

Dort wo Sie gravierende Abweichungen für die  Deutung in unserer Sammlung feststellen, sind wir für Hinweise dankbar.


Wegen der großen Nachfrage, erscheint im Herbst 2011 eine zweite erweiterte Auflage.

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           Heimatkalender


Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberthal e.V. hat in seinen Heimatkalendern viele interessante Fotos aus fast vergessenen Zeiten zusammengestellt, die bei vielen Mitbürgern einige Erinnerungen wach rufen werden.


Der Heimatkalender 2011


  



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Der Heimatkalender 2012


Titelbild: Anna Rauber beim“ Buddsche“



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Der Heimatkalender 2013 




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Der Heimatkalender 2014





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Der Heimatkalender 2015




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Fotos für die folgenden Heimatkalender können jeder Zeit bei Werner Rauber, Poststraße 40 oder freitags ab 19:30 Uhr in der Geschäftsstelle des Vereins in Klopphaus Imweilerstraße 6 abgegeben werden. Wir bemühen uns, die Fotos so schnell wie möglich zu erfassen und zurück zu geben.